•Singapur – klein aber fein•

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Der Stadtstaat Singapur südlich von Malaysia hat es echt in sich: auf der Fläche von Hamburg (720km²) leben mit über 5 Millionen Einwohnern mehr als in Neuseeland, es ist das Handelszentrum Südostasiens mit einem der größten Häfen weltweit und riesigen Einkaufszentren an jeder Ecke. Die Landessprachen sind ebenso vielseitig, wie die Herkunftsländer seiner Bürger: chinesisch, indisch, malaiisch, indonesisch und englisch.  Im saubersten Land Asiens kann man sich also ohne sprachliche Barrieren bewegen und bekommt auch kulturell und kulinarisch so einiges geboten! Aber nun von Anfang:

 

Am 20.Juni flogen wir von Yogyakarta nach Singapur. Dort trafen wir noch am selben Tag Melv, einen super aufgeschlossenen CouchSurfer, der uns sofort seine Freunde vorstellte. Gemeinsam ging es dann mit 12 Leuten zum Dinner ins Arabische Viertel, wo wundersames indisches Essen(!) und wabbelige China-Deserts  als „authentisch-singapurianisches Essen“ verköstigt wurden… andere Länder, andere Geschmäcker!

 

Am Tag darauf zeigte uns Melv die schöne Uferpromenade im Stadtzentrum und  Chinatown, wo weitere landestypischen „Leckerbissen“ (totgegarte Ente im Glutamat-Mantel) präsentiert wurden. Anschließend ging es zum allwöchentlichen CS-Treffen auf einer Dachterrasse, wo wir noch mehr Freunde von ihm kennenlernten. Und noch jemand war da: Jonas, unser Kumpel von daheim, der seit einiger Zeit in Singapur lebt. Gemeinsam mit ihm und seiner Freundin verbrachten wir einige Tage später auch einen sehr entspannten Abend in der Bar auf dem Dach des atemberaubenden Marina Bay Sands Hotels.

 

Melv führte uns  zum Keks-Museum, wo wir  leckeren Tee und sehr interessante Keksvariationen probierten – unteranderem „Massaman Curry“, die wie das Currygericht schmecken! Irgendwie komisch aber trotzdem lecker! :-) Am Abend ging’s ins Partyviertel „Clarke Quay“, wo man sich auf der Brücke (The Bridge) auf einen Drink trifft. Anschließend brachten wir unserem Gastgeber ein paar  deutsche „Schlachtrufe“ beim Public Viewing bei. Und es funktionierte: Deutschland sicherte sich den Einzug ins Halbfinale gegen Griechenland (4:2). (Deutschland hat seitdem einen Fußballfan mehr!)

 

 

Am Samstag dröhnte plötzlich höllischer Lärm in den Häuserschluchten der Innenstadt. Am Himmel tauchten Hubschrauber und Düsenjets auf! Ähm…Hä? Ach so, nur die allwöchentlichen Proben für den „National Day“ im August. Abends gab’s dazu noch ein grandioses Feuerwerk mit  Lasershow in der Marina Bay und unser Tag sollte noch besser werden: wir waren zu einer Poolparty im „The Sail“ eingeladen – einem der Luxuswohnkomplex mit Blick auf die Uferpromenade Singapurs (Danke Nikki!). Ein sehr netter Abend – wenn auch die Gesprächsthemen sich primär um Geld und Geschäftemacherei handelten. Anders kann man sich hier aber auch kein Apartment leisten! ;-)

 

Nach einer Woche Großstadtdschungel ging es dann mit dem Bus nach Malakka (Malaysia). Wir hatten eine super Zeit und möchten uns an dieser Stelle noch einmal ganz besonders bei unserem Freund Melv für seine großzügige Gastfreundschaft bedanken und freuen uns schon auf seinen Besuch in Hamburg!

 

Die Fotos aus Singapur findest Du hier!

 

Und was sind die „grünen“ News?


Singapur ist picobello sauber! Wir würden sogar sagen, dass es das sauberste Land Südostasiens ist! Doch Müll ist nicht alles. Der Energieverbrauch ist extrem hoch, da all die Einkaufszentren, Hotels und Büros auf geschmeidige 20°C herunter gekühlt werden und das verbraucht eben eine Menge Strom. Da besteht unserer Meinung nach Handlungsbedarf – auch wenn Singapur die nötigen Energievorräte besitzt. Generell ist Singapur aber auf dem richtigen Weg und übernimmt eine wichtige Vorreiterrolle in Asien im Bereich des Umweltschutzes.

 

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